Dr. Andrea C. Hansert

Historikerin und Soziologin

Forschungen und Texte zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft

Aktuelles

zuletzt erschienen

Aktuelles

Zuletzt neu erschienen:

Paul Deussen. Zum hundertsten Todestag, in: Schopenhauer-Jahrbuch, 101. Band, Würzburg 2020, S. 15-20


Vorträge etc.

Für den Herbst 2021 sind Vorträge zum Themenkomplex Gestapo in Frankfurt in Vorbreitung.
Der erste Termin wird die Vorstellung des unten angezeigten Buches über „Das Haus der Gestapo“ sein. Sie findet am Mittwoch, den 24. November 2021 um 18 Uhr im Historischen Museums Frankfurt statt.

Laufende Forschungsprojekte

Forschungen und Buchprojekt zum Thema »Gattung und Gesellschaft«
Die Soziologie reflektiert vielfach das »Verhältnis von Individuum und Gesellschaft«. Das Individuum steht der Gesellschaft aber nicht atomistisch als Einzelnes gegenüber. Durch Herkunft zum einen, Familiengründung zum anderen ist es leiblich in die Abfolge der Generationen und damit in die Gattung eingebunden. ...
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Weitere Forschungen zur Geschichte des Nationalsozialismus im städtischen Kontext:
In den letzten Jahren habe ich intensiv zur Kulturgeschichte des Nationalsozialismus geforscht und dazu mehrere Monographien vorgelegt (siehe meine Literaturliste: Biographie Georg Hartmanns; Geschichte der Schopenhauer-Gesellschaft; Senckenberg-Museum in NS; Offenbacher Kultur im NS etc.). Zuletzt habe ich eine Studie zur Geschichte des Hauses der Gestapo in der Frankfurter Lindenstraße erarbeitet. Sie erscheint im Oktober 2021 im Böhlau-Verlag Wien.

Zu diesem Buch:
Frankfurt, Lindenstraße 27: den Geschichtsinteressierten ist die Adresse als ein Ort des Terrors bekannt. Zwischen 1941 und 1945 residierte hier die Frankfurter Gestapo. Das Buch wirft einen Blick auf das Geschehen als hier die Deportationen der Frankfurter Juden organisiert und Regimegegner misshandelt wurden. Zugleich geht es um die gesamte Geschichte des heute 125 Jahre alten repräsentativen Palais. Eigentümer ist die Cronstetten-Stiftung; sie wurzelt im alten Frankfurter Stadtpatriziat und betrieb hier ihr vornehmes Damenstift. Zugleich war das Haus Mittelpunkt der historischen Frankfurter Adelsgesellschaft Alten-Limpurg, deren Verstrickungsgeschichte in den Nationalsozialismus hier ebenfalls beleuchtet wird. Als die NS-Behörden der Cronstetten-Stiftung die Gemeinnützigkeit absprachen, sah sie sich zum Verkauf des Hauses gezwungen. So erwarb es die Gestapo. Nach dem Krieg erhielt die Stiftung das Haus zurückerstattet, um heute gemeinnützigen Projekte zu betreiben.
Das Buch wird am 24. November 2021 um 18 Uhr im Historischen Museum Frankfurt in einer öffentlichen Abendveranstaltung vorgestellt.


Texte
Leserbrief zum Thema "Binarität der Geschlechter" in der FAZ


Rezensionen/Feedbacks/Medien

Diverse Besprechungen von Büchern von Kollegen und Kolleginnen sowie Besprechungen eigener Publikationen durch andere in Fachforen wie h-soz-kult, sehepunkte, in diversen Prinzmedien (Historische Zeitschrift u. a.)  und in der Tagespresse.

Früheres Personenporträt in der Rubrik »Frankfurter Gesichter« in der FAZ v. 10.9.2016: Link

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