Zum 75. Todestag von Max Beckmann am 27.12.2025 erschien der Sammelband:
Legende und Realität. Max Beckmann in der Zeit des Nationalsozialismus (Berlin 2025). Darin auch mein Beitrag:
„Im vierten jahre des zweiten weltkrieges“. Max Beckmann illustriert die biblische Apokalypse
im Oktober 2025 erschienener Artikel:
Inwiefern kann ich mein Geschlecht selbst bestimmen?
Zum „Selbstbestimmungsgesetz“ von 2024 und den Grenzen der Selbstbestimmung,
in: Sozialer Sinn 2025; 26(2), S. 305-318
https://doi.org/10.1515/sosi-2025-0014
Derzeit erarbeite ich folgende Buchprojekte:
Am 24. Oktober 2024 beging der Physikalische Verein in Frankfurt das 200. Jubiläum seiner Gründung im Jahr 1824. Aus diesem Anlass beschloss der Vorstand des Vereins, seine Geschichte während der NS-Zeit vertieft erforschen zu lassen. Auf der Grundlage umfangreicher Quellenforschung erarbeite ich zu diesem Thema ein Buch, das Anfang 2027 im Wallstein Verlag erscheinen wird.
Des Weiteren beschäftige ich mich
mit meiner eigenen Familiengeschichte und will darüber ein Buch schreiben.
Unter anderem betrachte ich darin die Generation meiner Großeltern zur Zeit des Nationalsozialismus: meinen Großvater mütterlicherseits, den Grafiker Andreas Meier (1895-1962), der zunächst im Umfeld der Neuen Sachlichkeit tätig und dann mit der Illustration von Schulfibeln befasst war, sowie meine beiden Großonkel, die Musikpädagogen Albert und Hermann Braunstein, die aus Kreisen der Jugendmusikbewegung hervorgegangen waren. Letztere wurden Mitglied der NSDAP; dass mein Großvater 1934 für knapp zwei Jahre Mitglied der SA war, wurde in der Familie erst 2023 durch einen Aktenfund, den ich im Generallandesarchiv Karlsruhe gemacht hatte, bekannt. Für mich als Historikerin Anlass genug, diesen Umständen noch einmal intensiv nachzugehen.
Mein jüngstes Buch:
Gattung und Gesellschaft
Zur Stellung des Individuums
in einem unentrinnbaren Spannungsfeld

In diesem Buch werden theoretische Grundprobleme aus den Bereichen Anthropologie, Geschichte und Soziologie, teilweise auch der Philosophie behandelt: Die Stellung des einzelnen Individuums im Spannungsfeld zwischen "Gattung" (der Evolution), in der es dank der familiären Generationszyklen verankert ist, und der "Gesellschaft", in der es durch abstrakte Rollen (insbesondere Berufsrollen) agiert. Das Buch zieht ein theoretisches Resümee meiner monographischen Arbeiten.
Im Oktober 2023 ist es im Böhlau-Verlag Wien erschienen.
Siehe das Inhaltsverzeichnis und eine Zusammenfassung hier.
Texte
Leserbrief zum Thema "Binarität der Geschlechter" in der FAZ
Rezensionen/Feedbacks/Medien
Diverse Besprechungen von Büchern von Kollegen und Kolleginnen sowie Besprechungen eigener Publikationen durch andere in Fachforen wie h-soz-kult, sehepunkte, in diversen Printmedien (Historische Zeitschrift u. a.) und in der Tagespresse.
Früheres Personenporträt in der Rubrik »Frankfurter Gesichter« in der FAZ v. 10.9.2016: Link